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Die RFID-Technologie ist auf dem Vormarsch. Egal, ob in logistischen Anwendungen, als Zutritts- und Mitarbeiterausweis in zahlreichen Betrieben, als kontaktlose Tickets bei Veranstaltungen oder für den öffentlichen Nahverkehr, als elektronischer und quasi unsichtbarer Diebstahlschutz oder im elektronischen Reisepass: Die Einsatzmöglichkeiten der batterielosen, elektronischen Datenträger, die kontakt- und sichtlos ausgelesen werden können, scheint nahezu grenzenlos. Auf www.rfid-grundlagen.de wird ein praxisorientierter Einblick in diese faszinierende und hochkomplexe Technologie gegeben und bietet zudem einen idealen Einstieg in das Thema.


RFID Energieübertragung

Bei der RFID Energieversorgung von RFID-System wird zwischen passiven und aktiven Systemen unterschieden, präziser betrachtet zwischen aktiven und passiven RFID-Transpondern. Die Energieversorgung des Lesegerätes trägt hierbei keine tragende Rolle, entscheidend ist die Energieversorgung des Transponders. Dies bedeutet nicht, dass die Lesegeräte keine Energie benötigt, sondern nur das die Größe eine untergeordnete Rolle spielt. Die Unterscheidung bei den Transpondern liegt hauptsächlich darin, ob sie eigenständig mit Energie versorgt werden oder nicht. Der niedrige finanzielle Aufwand von nicht eigenständiger Energieversorgung (passive Transponder) ist bei größeren Stückzahlen oftmals entscheidend.

Aktive RFID-Transponder

Hierbei handelt es sich um Transponder, die eine eigene Batterie verfügen, also eine eigene Energiequelle. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Rund-um-die-Uhr Informationen vom Transponder ausgesendet werden bis ein entsprechendes Lesegerät es empfängt. Der Microchip befindet sich im sogenannten Standby-Modus. Erst wenn der Tranponder ein entsprechendes Signal vom Lesegerät erhält, wird der Microchip mit Energie versorgt. Die Batterie ist daher nicht für die Rücksignale zuständig, sie sorgt jedoch für eine geringere Feldenergie, die widerum eine größere Reichweite ermöglicht.

Passive RFID Transponder

Wie oben bereits erwähnt, haben passive RFID-Transponder keine eigene Energiequelle und müssen daher ihre Energie aus den empfangenen Funkwellen des Lesegerätes ziehen, die sie zum Senden von Daten und Informationen benötigen. Um eine Übertragung überhaupt zu ermöglichen, muss das Lesegeräte kontinuierlich Funkwellen ausstoßen. Die Lesegeräte müssen auch entsprechend mehr Leistung für die Transponder ausstoßen. Als Spule wird hierbei die Antenne des Transponders genutzt und kann so nämlich den Kondensator aufladen.

Vor- und Nachteile

Aktive RFID-Transponder haben natürlich den großen Vorteil der höheren Reichweite und sind zusätzlich auch noch wiederbeschreibbar. Jedoch haben sie aber auch im Gegenzug einen größeren Umfang und sind finanziell wesentlich teurer. Die aktiven Transponder machen entsprechend nur Sinn, wenn sie an langlebigen Objekten installiert werden, die auch über einen längeren Zeitraum identifiziert werden müssen.

Spannungsversorgung eines induktiv gekoppelten Transponders

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