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Die RFID-Technologie ist auf dem Vormarsch. Egal, ob in logistischen Anwendungen, als Zutritts- und Mitarbeiterausweis in zahlreichen Betrieben, als kontaktlose Tickets bei Veranstaltungen oder für den öffentlichen Nahverkehr, als elektronischer und quasi unsichtbarer Diebstahlschutz oder im elektronischen Reisepass: Die Einsatzmöglichkeiten der batterielosen, elektronischen Datenträger, die kontakt- und sichtlos ausgelesen werden können, scheint nahezu grenzenlos. Auf www.rfid-grundlagen.de wird ein praxisorientierter Einblick in diese faszinierende und hochkomplexe Technologie gegeben und bietet zudem einen idealen Einstieg in das Thema.


RFID in der Logistik

Die Nutzung der RFID-Technologie wird weltweit in der Logistikwirtschaft immer größer. Die Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Barcode ist deutlich ersichtlich, jedoch ist der Barcode- Scanner nach wie vor unangefochten in der Logistikwirtschaft vertreten. Durch die RFID Technologie können Produkte, Palletten oder ganze Warenlieferung kontaktlos erfasst oder überprüft werden. Aufgrund des geringen Aufwandes, wird der allgemeine Prozess zeitlich optimiert. Ein weiterer großer Vorteil ist, dass die Datenträger mit mehr Informationen gespeichert werden können. Unter anderem können auch beispielsweise das Verfallsdatum von Lebensmitteln und Pharmaprodukten gespeichert werden.

Praxisbeispiel 1: Behältermanagement

Für einige Aufregung in der Lebensmittelbranche sorgte in den vergangenen Jahren eine EU-Verordnung mit der schönen Nummer 178/2002. In dieser Verordnung ist festgelegt, dass Lebensmittelhersteller die Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte gewährleisten müssen. Das war ein wichtiger Beitrag zum Verbraucherschutz, musste aber erst einmal umgesetzt werden.

Seit 2005 müssen alle Lebensmittelhersteller, also neben Fleisch- und Wurstherstellern auch Brauereien, ihren Warenfluss nachvollziehen können. Bei der Flensburger Brauerei Emil Petersen setzte man da schon längst auf RFID im Behältermanagement für das beliebte „Flens“. In jedem Bierfass und jedem Getränkekasten steckt ein Transponder mit Seriennummer, der mit einer zentralen Datenbank verknüpft ist. Und diese Datenbank weiß fast alles: wann und womit das Fass befüllt worden ist, wann es an welchen Getränkehändler geliefert wurde, Daten zu Leergutrücklauf, zum Gebindelebenslauf oder ob es mal Kundenreklamationen gegeben hat. Für britische Brauereien hat sich so ein System übrigens schon längst bezahlt gemacht: Weil sie nun den Weg der Fässer beweisen können, fordern sie für zurückgeschicktes Bier bereits gezahlte Steuern zurück. Na dann Prost!

Mehr Informationen zum Einsatz von RFID in der Getränkeindustrie (speziell Brauereien) gibt es hier.


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