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Die RFID-Technologie ist auf dem Vormarsch. Egal, ob in logistischen Anwendungen, als Zutritts- und Mitarbeiterausweis in zahlreichen Betrieben, als kontaktlose Tickets bei Veranstaltungen oder für den öffentlichen Nahverkehr, als elektronischer und quasi unsichtbarer Diebstahlschutz oder im elektronischen Reisepass: Die Einsatzmöglichkeiten der batterielosen, elektronischen Datenträger, die kontakt- und sichtlos ausgelesen werden können, scheint nahezu grenzenlos. Auf www.rfid-grundlagen.de wird ein praxisorientierter Einblick in diese faszinierende und hochkomplexe Technologie gegeben und bietet zudem einen idealen Einstieg in das Thema.


RFID Reichweite

Die hohen möglichen Reichweiten der RFID-Systeme sind einer der Vorteile, vor allem im Vergleich zum Barcode. Wenn beispielsweise Waren mit mit einem Transponder ausgestattet sind, die aus größerer Entfernung erkannt und identifiziert werden können und nicht erst in die Nähe eines Lesegerätes gebracht werden müssen, ist das zum einen eine sehr große Zeitersparnis und zum anderen auch eine bequeme Lösung. Eine höhere Reichweite birgt jedoch nicht nur höhere Kosten, sondern auch größeren Aufwand. Denn RFID-Systeme arbeiten mit Magnetfeldern, die entspechend verstärkt werden müssen. Durch das verstärkte Magnetfeld, kann die Kommunikation zwischen Tranponder und Lesegerät darunter leiden, die zwar durch komplexere RFID-Systeme behoben werden können, aber auch widerum mit höheren Kosten verbunden sind. Je höher die Reichweite, umso größer ist auch die Anzahl der möglichen Störfaktoren wie Wasser oder Metall, die die Kommunikation verhindern oder abfälschen. Solche Umwelteinflüsse müssen beseitigt werden, um eine einwandfrei Funktion zu gewährleisten. Das genutzte Frequenzband spielt bei der Reichweite natürlich auch eine große Rolle. Rein theoretisch können Reichweiten bis 1 km erreicht werden.

Unterscheidung der Reichweiten

Close Coupling

Hier werden Reichweiten im Bereich von 0 cm bis 1 cm erreicht. Die Reichweite ist so gering, dass der Tranponder in das Lesegerät eingesteckt werden bzw. die Position muss genau definiert sein, um eine Datenübertragung zu ermöglichen. Es wird hier in einem Frequenzbereich von 1 Hz bis 30 Mhz gearbeitet. Aufgrund der so engen Kopplung können größere Energiemengen dem Transponder bereitgestellt werden. Die übertragene Energie steigt jedoch proportional zur Frequenz an. Die Datenübertragung kann durch induktive oder kapazitive Kopplung erfolgen. Das Close Coupling findet seine Anwendung in Bereichen, in denen es auf höchste Sicherheit ankommt.

Remote Coupling

Beim Remote Coupling werden Reichweten bis zu 1 m erreicht. Bei allen Remote-Systemen wird eine Datenübertragung durch induktive Kopplung erreicht. Die Übertragungsfrequenzen sind hier 100 kHz, 135 kHz, 6,75 MHz, 13,56 MHz und 27,125 MHz. In der Regel erfolgt die hier Energieversorgung der Tranponder passiv.

Long Range Coupling

Hier werden sogar Reichtweiten zwischen 1 m bis 10 m erreicht. Die Sendefrequenz liegt hier im Mikrowellenbereich und die Datenübertragung erfolgt durch das Backscatterverfahren. Bei diesen hohen Weiten reicht die Energieübertragung nur für einen Wake-Up- oder Sleep-Signal aus. Außerdem wird hier eine Batterie benötigt, um die gespeicherten Daten zu erahalten und den Tranponderchip mit Energie zu versorgen.

RFID Einteilung nach Reichweiten

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