blog 25. August 2022

Die Vorteile von Mobile Device Management

Die Vorteile von Mobile Device Management

Die Verwendung von Smartphones, Tablets und anderen Geräten ist in der heutigen Welt unverzichtbar, da diese Geräte für die Kommunikation mit Kunden, Lieferanten oder Mitarbeitern verwendet werden. Das Mobile Device Management ist eine intelligente Lösung, um die Vielzahl der mobilen Endgeräte sinnvoll zu verwalten. Dies spielt für Unternehmen eine wichtige Rolle, da dies fundamental zur digitalen Sicherheit eines Unternehmens beiträgt.


Mitarbeiter sind zunehmend daran gewöhnt, das Gerät, das Betriebssystem und die Anwendung ihrer Wahl zu verwenden. Aufgrund der Vielfalt der mobilen Geräte stehen IT-Abteilungen bei der Bereitstellung und Verknüpfung interner Inhalte und Ressourcen vor einer Reihe einzigartiger Herausforderungen.

Normalerweise werden bei dem Mobile Device Management eine Reihe von Unternehmensrichtlinien und -zertifikaten, Geräteeinstellungen, Anwendungen, Backend-Software und Hardware eingesetzt, um die Geräte der Endbenutzer zu verwalten. Das Ziel des Mobile Device Managements ist es, die Geräteunterstützung, die organisatorischen Funktionen und die Sicherheit zu maximieren und gleichzeitig ein gewisses Maß an Flexibilität für die Benutzer zu ermöglichen.

Diese Segmentierung ermöglicht es IT-Abteilungen, Sicherheits- und Compliance-Einstellungen auf bestimmte Benutzer, Gruppen oder geografische Standorte innerhalb eines Unternehmens anzuwenden. Um dabei Kosten zu senken, die betriebliche Effizienz zu verbessern und Risiken wie Daten- und Sicherheitsverletzungen zu minimieren, müssen Unternehmen eine solide Struktur für das Mobile Device Management einrichten.

Wie wichtig ist das Mobile Device Management?

Mobile Geräte sind in Unternehmen tagtäglich bei den verschiedensten Aktivitäten zur Hand. Wenn es also keine angemessene Verwaltung gibt, hat das Unternehmen keine Kontrolle über die Nutzung aller mobilen Endgeräte im Unternehmen. Genau diese Kontrolle ermöglicht der Einsatz einer Mobile Device Management Software, da Geräteeinstellungen über eine größere Distanz hinweg verwaltet werden können. Dies kann unter anderem dann hilfreich sein, wenn der gesamte Bestand an mobilen Endgeräten überregional im Blick behalten werden soll. Außerdem bietet eine solche Software mehr Sicherheit und stellt sicher, dass auf allen Geräten die für die Arbeit erforderlichen Anwendungen installiert sind.

Mobile Device Management in der Praxis

Ein zentrales Beispiel aus dem Alltag lässt sich am Arbeitsablauf in einer Restaurantkette aufzeigen. Der Kellner kann Bestellungen entgegennehmen und über eine App an die Küche weiterleiten. Dabei muss sichergestellt werden, dass alle Geräte über dieselbe Version des Programms verfügen. Da es sich um eine Restaurantkette handelt und hier eine Vielzahl an Geräten eingesetzt wird, erweist sich hier eine zentrale Steuerung über das Mobile Device Management als besonders sinnvoll.

Ein weiteres praktisches Beispiel, welches jedoch die Informationssicherheit betrifft, sind Krankenhäuser. Ärzte und medizinische Pflegekräfte zeichnen Patientendaten in elektronischen Krankenakten auf. Diese sensiblen Informationen dürfen auf keinen Fall nach außen dringen. Damit ein hoher Sicherheitsstandard auf den Geräten gewahrt werden kann, bietet sich das Mobile Device Management an. Dadurch ist es möglich, zentral alle notwendigen Sicherheitsupdates und Zertifikate auf mobilen Endgeräten zu installieren.

Die mobilen Geräte der Mitarbeiter sind aufgrund der schieren Menge an Daten, die auf jedem Gerät gespeichert und übertragen werden, zur Zielscheibe für Malware, Hacker und Exploits, wie beispielsweise Trojaner, geworden. Unternehmen sind sich ihrer Verantwortung bewusst, diese Daten vor Verlust zu schützen und gleichzeitig ihren Mitarbeitern den Zugriff auf wichtige Ressourcen zu ermöglichen.

Im Rahmen dieser Verantwortung lassen sich mittels Mobile Device Management wichtige Updates und Patches für Apps und Firmware bereitstellen, die nicht nur für die Funktionalität des Geräts, sondern auch für dessen Sicherheit erforderlich sind. Darüber hinaus kann das Gerätemanagement die Arbeit und Produktivität der Mitarbeiter durch Datensicherungen in Echtzeit unterstützen.

Wie werden mobile Geräte verwaltet?

Bei mobilen Endgeräten muss die Verwaltung aus der Ferne erfolgen, und zwar mithilfe einer geeigneten Software. So gelten für alle Geräte, die verwaltet werden, dieselben Standards, welche die verwaltende Instanz vorgibt.

Das Beispiel der Restaurantkette bleibt bestehen: Um sicherzustellen, dass alle mobilen Endgeräte über die richtige Version der Anwendung verfügen, die von den Kellnern verwendet wird, ist es notwendig, Maßnahmen zu ergreifen, welche die Geschäftskontinuität gewährleisten. In diesem speziellen Fall hilft die Software dabei, alle Softwareversionen bereitzustellen und deren Installation voranzutreiben. Während dieses Prozesses kann über die Mobile Device Management Software das Gerät so lange gesperrt werden, bis es aktualisiert wurde.

Hinsichtlich der Sicherheit, wie bereits am Beispiel der Krankenhäuser, welche keine Patientendaten weitergeben dürfen, erwähnt, können Anwendungen zusätzlich gesperrt werden, damit die Informationen an einem sicheren Ort sind. So kann zum Beispiel sichergestellt werden, dass Informationen der elektronischen Patientenakte nicht kopiert und an einen anderen Ort übertragen werden.

Die Vorteile des Mobile Device Managements

Aus der Nutzung des Mobile Device Managements ergeben sich viele Vorteile, die sich vom Tagesgeschäft über die Daten- und Informationssicherheit bis hin zur Fernverwaltung erstrecken.

Reibungsloses Tagesgeschäft

Für einen reibungslosen Ablauf des Tagesgeschäftes müssen sowohl die Anwendungen als auch das mobile Gerät auf dem neusten Stand sein. Um sicherzustellen, dass alle Beschäftigten eines Unternehmens ihre Geräte up-to-date halten, lassen sich Aktualisierungen über WLAN-Netzwerke verteilen. Je nachdem, wie das Mobile Device Management aufgesetzt ist, können Updates auch automatisch installiert werden, sodass auf den Nutzer keine Arbeit zukommt.

Daten- und Informationssicherheit

Genauso wie Unternehmen Antivirenprogramme und andere Sicherheitsfunktionen auf ihren Computern einsetzen, sollte dies auch bei Smartphones und Tablets der getan werden.

In diesem Kontext ermöglicht das Mobile Device Management die Anwendung von Richtlinien zur gemeinsamen Nutzung hinsichtlich der Datensicherheit. Denn nur so können Mitarbeiter sensible Dokumente auf ihren Geräten öffnen und sicher sein, dass die Daten nicht verloren gehen oder gar gestohlen und weiterverkauft werden.

Fernverwaltung

Je größer ein Unternehmen ist, desto komplizierter kann es werden, mobile Geräte persönlich zu verwalten. Dies tritt spätestens dann ein, wenn sich mehrere Mitarbeiter gleichzeitig im Außendienst befinden. Daher ist die Möglichkeit der Fernverwaltung unerlässlich.

Viele Mobile Device Management-Systeme verfügen über diese Funktionalität und können ganz einfach aus der Ferne genutzt werden. So können u. a. Anwendungen aktualisiert oder die genutzten Geräte kontrolliert werden. Darüber hinaus lassen sich auch jene Geräte vor Fremdzugriff bei Verlust sperren oder Systemfehler identifizieren, sofern diese nicht das Mobile Device Management System betreffen.

Berufliche und private Nutzung trennen

Ein wichtiger Aspekt des Mobile Device Managements, neben der Sicherheit und Fernverwaltung, ist die Trennung der beruflichen und privaten Sphären. Hierbei muss darauf geachtet werden, dass sich private und geschäftliche Informationen nicht vermischen. Auch ist der Datenschutz von großer Bedeutung, wenn sich das Gerät zeitweise im Unternehmensnetzwerk oder in einem privaten Netzwerk befindet. Zum einen müssen die privaten Informationen geschützt werden, sodass diese nicht in die Hände des Unternehmens gelangen. Zum anderen dürfen sensible Daten des Unternehmens nicht an die Öffentlichkeit gelangen.

Um dieser Problematik am besten entgegenzutreten, bietet es sich an, unterschiedliche Benutzerkonten einzurichten. Eine andere Möglichkeit besteht darin, die Nutzerumgebung einzuschränken, so lange sich der Nutzer im Unternehmensnetzwerk befindet. Sobald das Netzwerk wieder verlassen wird, steht das Gerät für die private Nutzung wieder unbegrenzt zur Verfügung.

Bild: @ depositphotos.com / trueffelpix

Redaktion
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