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Die RFID-Technologie ist auf dem Vormarsch. Egal, ob in logistischen Anwendungen, als Zutritts- und Mitarbeiterausweis in zahlreichen Betrieben, als kontaktlose Tickets bei Veranstaltungen oder für den öffentlichen Nahverkehr, als elektronischer und quasi unsichtbarer Diebstahlschutz oder im elektronischen Reisepass: Die Einsatzmöglichkeiten der batterielosen, elektronischen Datenträger, die kontakt- und sichtlos ausgelesen werden können, scheint nahezu grenzenlos. Auf www.rfid-grundlagen.de wird ein praxisorientierter Einblick in diese faszinierende und hochkomplexe Technologie gegeben und bietet zudem einen idealen Einstieg in das Thema.


RFID Lesegeräte

Das Auslesen der auf dem Tag gespeicherten Informationen erfolgt über ein Lesegerät mit Antenne. In der Praxis werden verschiedene Arten wie z.B. mobile Lesegeräte, Handheld-Systeme und feste Reader als Tor oder Barke bzw. als Lesestationen eingesetzt.

Funktionsweise

RFID-Lesegeräte arbeiten, aufgrund ihrer magnetischer oder elektromagnetischer Kopplung zwischen dem RFID-Datenträger und dem Lesegerät, kontaktlos. Der Transponder und RFIDLesegerät kommunizieren über das Contaktless Chipcard Interface (CCI) miteinander. Die Reichtweite können durch unterschiedliche RFID-Frequenzen zwischen 1 cm bis zu 10 m variieren. Es wird zwischen einem aktiven und passiven Konzept unterschieden, welches die Feldstärke des RFID-Lesers bestimmt. Passive und semi-passive Transponder haben um ein vielfach höhere Sendestärke, da sie ihre Versorgungsenergie aus dem Trägersignal des RFID-Lesegerätes generieren. Der Unterschied zwischen einem passiven und semi-passiven Transponder liegt darin, dass die passiven die Betriebsspannung aus dem induktiven oder elektromagnetischen Feld gewinnen und die semi-passiven einen kleinen Akku besitzen, der die volatilen Speicher versorgt. Wohingegen aktive Transponder eine eigene Batterie und auch einen eigenen Sender für den Datentransfer besitzen. Das RFID-Lesegerät erzeugt ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld mit einer entsprechenden RFID-Frequenz, die Daten aus dem Transponder zu auszulesen. Sobald der RFID-Transponder in den Bereich des Wechselfeldes geführt wird, empfängt es das Trägersignal, welches widerum als Energiequelle dient, um den Akku des passiven und semi-passiveen Transponders aufzuladen. Durch Lastmodulation des HF-Feldes vom Lesegerät erfolgt die Signalübertragung des Tranponders. Die Energiegewinnung und die Lastmodulation erfolgt je nach Frequenz mit induktiver oder elektromagnetischer Kopplung. Die Kommunikation zwischen dem Tranponder und dem RFID-Lesegerät kann in Duplex, Halbduplex oder sequentiell erfolgen. Je nach Betriebsart können unterschiedliche Reichweiten erzielt werden.


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