RFID Kosten

RFID Kosten

Eine pauschale Antwort auf die Frage „Was kostet RFID?“ ist so gut wie unmöglich. Hier ist eine genaue Spezifikation der Anforderungen an das System genauso essentiell wie der spätere Anforderungsbereich. Mit Hilfe einer Kosten- / Nutzenanalyse muss jedes Unternehmen individuell betrachtet werden, denn den hohen Einsparungspotentialen stehen meist hohe Anschaffungskosten gegenüber.


Als kleine Orientierung haben wir folgende Beispiele zusammengetragen:

Beispiel 1: Zutrittskontrolllösung

Beispiel 2: Warensicherung mit RFID

Beispiel 3: Zeiterfassungssystem mit RFID

Schwierig und (finanziell) kaum lohnenswert – RFID im Recyclingprozess

RFID-Chips haben sich in vielen Bereichen weltweit durchgesetzt – auf Waren, aber auch unter der menschlichen Haut. Doch was passiert eigentlich mit RFID-Tags, wenn sie nicht mehr gebraucht werden. Nach wie vor gilt, dass diese einfach im Hausmüll entsorgt werden können. Zwar weisen die Tags recyclingfähige Materialien wie Kupfer, Aluminium und Silber auf, allerdings nur in jeweils kleinen Mengen. Die Zerlegung in die einzelnen Bestandteile lohnt also alleine aufgrund des hohen Aufwands nicht wirklich. Lohnender ist das Recycling beispielsweise von Kupfer aus anderen Gegenständen wie Motoren oder Leitungen. Aktuell liegt der Kupferpreis bei rund 6.500 Euro pro Tonne. So wie auch andere Materialien war das Metall in den vergangenen Jahren starken Preisschwankungen unterworfen. So lag der Kupferpreis im Jahr 2000 noch bei rund 2.000 bis 2.500 Euro pro Tonne und damit deutlich unter dem heutigen Wert. Im Anschluss ging es spürbar nach oben und es wurden Spitzenwerte von 8.000 bis 10.000 Euro pro Tonne bezahlt. Nun hat sich das Preisniveau wieder ein wenig abgeschwächt – wohl auch ein Ergebnis der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ausgelöst durch die Covid-19-Pandemie.

Tommy Weber
Nach Oben