RFID kommt auf den Hund
Eigentlich müsste die Überschrift ja lauten: „RFID kommt in den Hund“, denn wie es der Spiegel berichtet, plant Großbritannien, landesweit RFID-Chips in Hunde einspritzen zu lassen. Eine Entscheidung, die sich nur begrüßen lässt, denn so können die beißwütigen Kampfköter künftig genau identifiziert und ihrem Besitzer zugeordnet werden.
Natürlich regen sich die Tier- und Datenschützer einmal mehr über mehr Überwachung auf, doch wenn man bedenkt, dass sich Vorfälle mit bissigen Hunden im Zeitraum von 2004 bis 2008 mehr als verzehnfacht haben, so ist die Maßnahme durchaus nachvollziehbar.
In erster Linie geht es dabei ja um die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger und die kann beim besten Willen nicht den Interessen von Kampfhundbesitzern untergeordnet werden.
Übrigens: in Deutschland sind die RFID-Chips bereits in einigen Bundesländern Pflicht und auch Luxemburg und Österreich haben die Verchippung bereits durchgeführt.
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Die RFID-Technologie ist auf dem Vormarsch. Egal, ob in logistischen Anwendungen, als Zutritts- und Mitarbeiterausweis in zahlreichen Betrieben, als kontaktlose Tickets bei Veranstaltungen oder für den öffentlichen Nahverkehr, als elektronischer und quasi unsichtbarer Diebstahlschutz oder im elektronischen Reisepass: Die Einsatzmöglichkeiten der batterielosen, elektronischen Datenträger, die kontakt- und sichtlos ausgelesen werden können, scheint nahezu grenzenlos. Auf www.rfid-grundlagen.de wird ein praxisorientierter Einblick in diese faszinierende und hochkomplexe Technologie gegeben und bietet zudem einen idealen Einstieg in das Thema.